Sparen mit ETFs
Wie viel sollte ich sparen?
Eine feste Prozentzahl gibt es nicht – aber gute Orientierungen. Verbreitet ist, einen festen Anteil des Nettoeinkommens automatisch zu sparen, statt nur das, was am Monatsende übrig bleibt. Entscheidend sind ein solider Notgroschen und Regelmäßigkeit.
Aktualisiert am 24. Juli 2026 · 6 Min. Lesezeit
Zuerst: der Notgroschen
Bevor Sie langfristig investieren, gehört ein Notgroschen auf ein Tagesgeldkonto: sicher und jederzeit verfügbar. Als Richtwert gelten zwei bis vier Nettomonatsausgaben (mehr bei unsicherem Einkommen). Er verhindert, dass Sie bei einer unerwarteten Ausgabe Ihr Depot zur Unzeit auflösen müssen.
Die 50-30-20-Regel als Orientierung
Eine bekannte Faustregel teilt das Nettoeinkommen so auf:
| Anteil | Wofür |
|---|---|
| 50 % | Grundbedürfnisse (Wohnen, Essen, Versicherungen) |
| 30 % | Wünsche (Freizeit, Konsum) |
| 20 % | Sparen und Tilgen |
Die 20 % sind ein Zielwert, kein Dogma. Wer weniger schafft, beginnt kleiner; wer mehr kann, beschleunigt seinen Vermögensaufbau. Schon eine Sparquote von 10 % führt über Jahrzehnte zu erheblichem Vermögen – siehe Warum früh anfangen.
Zuerst sich selbst bezahlen
Der wirksamste Trick ist ein Dauerauftrag am Monatsanfang: Die Sparrate geht automatisch in den Sparplan, bevor das Geld ausgegeben werden kann. So sparen Sie zuerst – und leben vom Rest, nicht umgekehrt. Das macht Disziplin zur Gewohnheit.
Rate an Ziele koppeln
Leiten Sie Ihre Rate aus konkreten Zielen ab: Wie groß ist Ihre Rentenlücke? Welches Kapital möchten Sie in 20 Jahren haben? Der Sparplanrechner zeigt, welche Rate dafür nötig ist.
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Häufige Fragen
Quellen
- [1]Sparquote und Haushaltsplanung – Verbraucherzentrale (2024)
- [2]Notgroschen und Geldanlage – Finanztip (2024)